Ernährung
von Hund und Katze

Sie bekommen von mir ausgearbeitete, fachlich korrekte Futterpläne und Anleitungen für gesunde, kranke, trächtige, laktierende Hunde und Katzen und für Welpen. Sie können dann Muskelfleisch, Fisch, Innereien, Rohfleischknochen, Fett, Pansen, Obst, Gemüse, Getreide, Eier und Milchprodukte sowie die für BARF notwendigen Supplemente im richtigen Verhältnis zueinander zubereiten und füttern.

Manchmal vertragen kranke Tiere das rohe BARF - Futter nicht und dann wird nach den gleichen Kriterien für sie gekocht. Dabei muss man einige Dinge beachten. Gerne schreibe ich wenn notwendig für ihr Tier einen Kochplan mit Anleitungen wie am besten für Hunde und Katzen gekocht wird und wlche Nahrungsergänzungen dann nötig sind.
Für das Kochen habe ich eine Zusatzfortbildung abgeschlossen.

Jeder Futterplan wird auf die Bedürfnisse Ihres Tieres individuell abgestimmt.

Isst der Hund gesund
freut sich nicht nur der Mensch.

Hundeernährung nach dem Beutetierprinzip 


In bis zu 100.000 Jahren der Domestikation des Wolfes zum Haushund hat sich zwar das Erscheinungsbild des Hundes im Vergleich zum Wolf ziemlich stark verändert - aber seine physiologischen Eigenschaften blieben fast unverändert. Das gilt vor allem auch für den Verdauungstrakt. Die Unterschiede zwischen Hund und Wolf sind nur unbedeutend. 
Hunde und Wölfe sind Karnivoren, also Fleischfresser. Aber das heißt nicht, dass Wolf und Hund sich nur von reinem Fleisch ernähren. Korrekter wäre es, sie als Beutetierfresser zu bezeichnen. Kleine Beutetiere wie z.B. Mäuse und Küken werden im Ganzen verschlungen, von großen Beutestücken bleiben die Reste zurück, die nur schwer verdaut werden können. Wie jeder aufmerksame Hundebesitzer weiß, werden darüber hinaus auch auch geringe Mengen von Gräsern, Wurzeln, Früchten und Kräutern aufgenommen. Hunde scheinen genau zu wissen, was sie zusätzlich zum Fleisch brauchen.

Hunde brauchen diese Nahrung, die dem Beutetierprinzip entspricht, um alle lebensnotwendigen Stoffe zu bekommen. Der Körper des Hundes ist genau darauf eingestellt. 
Die Gebissform ist zum Ergreifen und Zerkleinern der Beute angepasst. Das Zerkleinern von Pflanzen oder von Getreide ist mit diesem Gebiss nicht möglich. Der Hund kaut nicht, er schluckt seine Nahrung, sobald sie so weit zerkleinert ist, dass sie in den Schlund passt. Sein Speichel ist sehr zäh und dient dazu, die Futterbrocken durch die Speiseröhre zu befördern. Er enthält keine Verdauungsenzyme wie dies bei Pflanzenfressern oder bei Allesfressern wie Schweinen und Menschen ist. Der Magen des Hundes ist angepasst an sein Jagdverhalten. Da nicht vorherzusehen ist, wann er wieder Beute machen kann, kann der Hundemagen große Nahrungsmengen auf einmal aufnehmen. 

Die Bildung der Verdauungssäfte wird ausgelöst durch den Schlüsselreiz "Rohfleisch". Der ph-Wert der Magensäure ist dann extrem hoch, daher sind Hunde recht unempfindlich gegenüber Bakterien in der Nahrung und sie können sogar Aas fressen. Der Darm des Hundes ist relativ kurz. Beim Hund liegt das Verhältnis der Körpergröße zur Darmlänge bei 1:6, beim Pflanzenfresser bei 1:20. Reine Pflanzenfresser wie Rinder haben darüber hinaus auch einen zweiten Magen, der dazu dient, schwerverdauliches Pflanzenmaterial wie Gras aufzuschlüsseln.

Der Hund verdaut Fleisch und Knochen in ziemlich kurzer Zeit, in 10 - 20 Stunden. Jede Nahrung, die nicht auf die Physiologie des Hundes angepasst ist, belastet seinen Körper und wenn er über längere Zeit das Futter bekommt, was hierzulande als „Hundenahrung“ gilt, wird das seine Leistungsfähigkeit und sein Immunsystem schwächen und über kurz oder lang zu Krankheiten führen. 

Die Fütterung des Hundes ist nicht banal und kann nicht mit Dosen- und Trockenfutter und ohne Kenntnisse seiner physiologischen Bedürfnisse erfolgen, ohne dass seine Gesundheit gefährdet ist. 
Nur die Fütterung nach dem Beutetierprinzip wird den Bedarf an Proteinen, Vitaminen, Ballaststoffen, Fettsäuren, Mineralien, Spurenelementen und Energiezufuhr in der richtigen Kombination decken.
Text folgt